Dienstag, 7. Juli 2009

Gut, ich fange mal vor meinem Urlaub an.
Dank der großartigen Komunikation in NPH wusste ich nicht, dass ein Therapeutenteam aus den Staaten ins Heim kommen wird, um mit einigen Kindern zu arbeiten. Allerdings hatte auch keiner der Verantwortlichen die Kinder zusammengesucht, so dass mir am selben Morgen das ganze Team vorgestellt wurde und ich alleine die Verantwortung für sie übernehmen durfte. Also hatte ich keine Zeit irgendetwas vorzubereiten und wir sind spontan in die Klinik und haben meinen Raum und den Physiotherapieraum besetzt.
Das Team bestand aus 4 Therapeutinnen und ungefähr 8 Physiotherapie und Ergotherapieschülern. Die Idee ist eigentlich total gut. Die Therapeuten unterrichten an Schulen in den Staaten und um den Schülern praktisches Wissen zu vermitteln fliegen sie in Entwicklungsländer, kommen in Heime, behandeln Kinder und gleichzeitig können die Schüler verschiedene Behandlungsmaßnahmen lernen. Und die Therapeutinnen waren der Hammer! Es war so super interessant, was sie alles gemacht haben, auch für mich. Vor allem waren sie mit allem ausgestattet und haben mir Therapiematerialien geschenkt, die ich vorher noch nie gesehen habe. Ich hätte ihnen am liebsten alle Kinder gezeigt, die ich in der Therapie habe, aber dafür hatten wir leider keine Zeit. Also haben sie die "wichtigsten" Fälle behandelt, Fotos von der Behandlung gemacht und am letzten Tag zu jedem Kind eine Seite mit Bildern und Behandlungsplan mitgebracht. Was will man denn bitte mehr. Ich muss zwar alles ins Spanische übersetzen, aber das macht nix. Vor allem waren 2 Spezialisten für Rollstühle dabei, die die Rollstühle von einigen Kindern umgebaut haben, so dass sie jetzt besser passen, zumindest, bis wir die Neuen haben.
Ich bin dann gleich nachdem sie weg waren mit Jenny los in den Urlaub. Den hatte ich dann aber auch nötig. In den 2 Tagen bin ich nämlich echt nur hin und her gerannt um alles zu organisieren, die Kinder und ihre Betreuer zusammenzusuchen, für alle zu übersetzen und alle Werkzeuge und Materialen zu besorgen, die sie für die Rollstühl brauchten.
Aber eine halbe Stunde nachdem sie weg waren sind Jenny und ich auch los. Eigentlich wollten wir ja noch am Freitag los in Richtung Honduras, aber es war nicht wirklich einfach einen Bus oder Transport von Antigua aus zu finden, der dazu auch noch günstig ist. Wir haben dann einen um 4 Uhr morgens gefunden und Jenny hatte die großartige Idee bis 4 Uhr feiern zu gehen und dann im Bus zu schlafen. Das haben wir dann auch gemacht, nur leider war der kleine Bus so unbequem, dass man nicht wirklich schlafen konnte und die 5 Stunden Fahrt bis zur Grenze waren somit nicht unbedingt sehr erholsam. Das hat man uns auch angesehen!
Gut, in Copán in Honduras, was direkt hinter der Grenze liegt haben wir dann einen "Chickenbus" genommen. Für Oma und Opa...."Chicken" heisst übersetzt "Huhn", also Hühnerbus. Die heissen so, weil es die Busse sind, mit denen alle Leute fahren und oft fahren neben 80 Leuten noch 20 Hühner mit, die sie auf dem Markt gekauft haben oder verkaufen wollen. So auch an diesem Tag und dazu muss man sagen, dass es in Honduras um Einiges heisser ist als in Guatemala. Aber das hatte ich ja schon von meinem letzten Urlaub berichtet. Aber wenn man Geld sparen will muss man diese Busse nehmen, weil sie die billigsten sind. Allerdings nach einer Stunde Fahrt bei ungefähr 40 Grad, eingequetscht zwischen Hühnern und einem stinkenden zahnlosen Mann, mit meinem Rucksack auf dem Schoß, kam ich zu dem Schluss, dass ich mein Geld lieber an anderen Ecken spare. Zumal wir in der Stunde vielleicht 10 km gefahren sind, weil wir alle 2 min anhielten, um den überfüllten Bus noch ein bisschen voller zu bekommen. Und als wir nach 2 Stunden aus dem Buss fielen hatten wir den Geruch von allen anderen angenommen. Gott sei Dank haben wir direkt einen Anschlussbus in die nächste Stadt gefunden. Wir kamen dann im Busterminal in San Pedro an, was ich schon von meiner letzten Tour mit Sabrina kannte und das Jenny und ich noch besser kennenlernen sollten. Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Von da aus gings dann nach Tela, was an der Karibikküste liegt.
Nachdem wir die Haltestelle fast verpasst hatten, sind wir dann schließlich doch angekommen. Fahrtzeit: 14 Stunden....schlaflos für 35 Stunden....aber billig! Nie wieder!
Haben dann auch ein Hostal gefunden mit einem unheimlichen Besitzer und dreckigen Bettlagen...aber billig! ;)
Am nächsten Tag sind wir in ein kleines Garifunadorf außerhalb von Tela gefahren, wo wir ein kleines dreckiges Zimmer direkt am Strand in dem einzigen "Hotel" gefunden haben. Direkt vor unserer Tür war der Strand und 20 m bis zum schönen klaren Wasser. Das Beste war, dass außer uns kein Mensch...oder zumindest Tourist in diesem Kaff wohnte und wir den ganzen Strand für uns hatten. Leider wurden wir bald von ein paar einheimischen Männern entdeckt, die sich dann um uns scharrten und uns mit den paar Sätzen englisch die sie konnten zu beeindrucken versuchten " Ey baby, I love you!"
Natürlich war das Ziel des Urlaubs, erholt und braun zurückzukommen. Nach dem Tag waren wir ROT! Abends haben wir dann direkt am Wasser unter einem kleinen Palmendach gaaaaanz leckeren Fisch gegessen.
Da es in dem Dorf NICHTS gab, was man machen könnte, sind wir am nächsten Tag wieder zurück nach Tela. Es ist nicht besonders groß, hat aber mehrere Läden und Restaurantes und auch einen schönen Strand.
Nach dem ganzen Stress haben wir uns ein nettes Hotel augesucht, was in der Nähe vom Strand lag und ...das Wichtigste..... Klimaanlage hatte. Hitze ohne Ende!
Am Strand gabs 2 Schmuckverkäufter, ein kleiner 12 jähriger Junge, der mit seinem 28 jährigen Hippiefreund rumreist und die in ihren Zelten am Strand "wohnten". Mit denen haben wir uns dann angefreundet und José, der Kleine ist immer mit uns schwimmen gegangen und ich hab mir Muscheln von ihm ins Haar flechten lassen. Der war für seine 12 Jahre schon so erwachsen und kaum wie ein Kind. Jenny und ich haben uns viel über ihn unterhalten, weil es so komisch war einen kleinen Jungen zu sehen, der mit nem Hippie durchs Land reist und Schmuck verkauft, um Geld für seine Familie nach Hause zu bringen. Aber es war interessant und lustig mit ihnen am Strand rumzugammeln und Geschichten zu erzählen. Nach ein paar Tagen waren sie dann weg.
Das Einzige, was wir wirklich gemacht haben war eine Tour zu einem Naturschutzgebiet. Mit dem Boot sind wir übers Meer hingefahren. Das Boot am Strand geparkt und mit einem Führer eine kurze Dschungeltour gemacht. Ich habe Affen gesehen! Und Bäume, deren Stämme hohl sind, in denen die Piraten früher angeblich ihre Schätze versteckt haben.
Der Strand war ein Traum! Ganz typischer Karibikstrand mit ganz weissem Sand und kristallklarem Wasser und Palmen. Wunderschön. Wir waren so 2 Stunden da, haben Mangos im Wasser gegessen und ein bisschen rumgeplanscht. Jenny hat eine Fischphobie und ist bei jedem kleinen Fisch ausgerastet, was sehr unterhaltsam war.
Und dann kam das Beste an der Tour. Auf dem Rückweg haben wir nämlich Delphine gesehen. Ich hab noch nie einen Delphin freilebend gesehen und es waren sogar 3 oder 4. Sie sind zwar immer nur ganz kurz aufgetaucht, aber ich hab mich so gefreut...ich glaub der Typ, der das Boot gefahren hat, dachte ich hab sie nicht mehr alle!
Ja und den Rest vom Urlaub haben wir dann am Strand von Tela verbracht. Wir haben noch einen Franzosen kennengelernt, der einen Strassenjungen aufgelesen hatte und jetzt einen Platz für ihn sucht. Jedenfalls haben wir den Jungen am Tag von unserer Abreise nochmal getroffen und er hat uns bis zur Bushaltestelle begleitet und uns hinterhergewunken, bis der Bus weg war. Wir mussten zurück zum Busterminal in San Pedro, von wo aus alle Busse nach Guatemala abfahren. An diesem Sonntag jedenfalls wurde der Präsident von Honduras vom Militär "entführt" und nach Costa Rica ausgeflogen. Ein Putsch! Gut, wir hatten es also gehört, wussten aber noch nicht, was das für uns bedeuten würde.
Im Busterminal kamen wir dann so um 4 Uhr nachmittags an und es gab nur einen Bus um 2 Uhr nachts nach Guatemala. Also beschlossen wir im Terminal zu schlafen, weil es sich nicht gelohnt hätte ein Hotel zu suchen, zumal das Terminal außerhalb von San Pedro liegt. Also haben wir es uns auf dem Boden bequem gemacht und mit Jennys iPot-Radio Musik gehört. Gott sei Dank haben wir noch jemanden aus Mexiko kennengelernt, der bei uns geschlafen hat, so dass wir zu dritt waren und einen Mann bei uns hatten. So gegen 11 kam dann der Busfahrer, um uns mitzuteilen, dass wir aufgrund von Strassenblockaden erst um 6 Uhr morgens statt um 2 fahren können. Gut, also haben wir bis 6 in der Halle geschlafen. Gott sei Dank gab es einen Stromausfall und es war dunkel. So konnte ich wenigstens 2 oder 3 Stunden schlafen. Um 6 sind wir dann mit dem Bus los. Nach ungefähr 2 Stunden hielt der Bus an und es hieß, dass die Strassen gesperrt sind, weil der Präsident verschleppt wurde. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, hab ich bis heute nicht verstanden. Jedenfalls hieß es dann, wir warten, bis sie wieder frei sind. Also sind wir alle ausgestiegen. Die ersten 2 Stunden konnte man sich die Zeit mit essen vertreiben weil es Gott sei dank ein paar Läden am Strassenrand gab. Nach 3 Stunden und 38 Grad fing ich an mich zu langweilen, nach 4 Stunden war ich angenervt und als nach 5 Stunden alle anderen Busse umdrehten, um zum Terminal zurückzufahren und wir immernoch warteten war meine persönliche Grenze erreicht und ich bat Jenny mich nicht mehr anzusprechen. Wenn wir noch 5 min länger gewartet hätten, wäre ich explodiert. Gott sei dank kam der Busfahrer dann auch auf die Idee umzudrehen und wir fuhren zurück. Alle angenervt und müde und verschwitzt und dreckig!
So, im Terminal konnte uns dann auch keiner sagen, wann der nächste Bus fährt und wir sind in die Stadt um uns ein Hotel zu suchen. Inzwischen war also Montag. Am Dienstag fuhren wir wieder ins Terminal, um zu fragen, ob es Busse gibt, was immernoch keiner wusste. Also verbrachten wir den Tag im Hotel und sahen die Nachrichten. In allen Städten im Land gab es Demonstrationen. Anstelle des alten Präsidenten kam jetzt nämlich einfach ein Neuer, der aber nicht vom Volk gewählt wurde. Also gibt es die Anhänger von dem alten und die von dem neuen Präsidenten. Der alte will aber wieder zurückkommen und seine Amtszeit beenden. Der neue sagt nein und alles ist kompliziert. Ich kann das jetzt nicht alles erklären. Wen es interessiert kann es ja googlen. Jedenfalls war es interessant, weil es ein historischer Moment für Honduras ist und wir waren mittendrin. Im Hotel hat man von den Ausschreitungen nichts mitbekommen. Das Einzige war die Ausgangssperre von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.
Am Mittwoch morgen sind wir dann wieder ins Terminal, mit der Idee zurück nach Tela ans Meer zu fahren, wenn die Strassen noch länger gesperrt sein sollten. Dann hieß es aber, dass es einen Bus nach Guatemala am Donnerstag morgen um 6 Uhr gibt. Da wir keine Lust hatten wieder zurück ins Hotel zu fahren und vor allem noch eine Nacht zu zahlen, beschlossen wir noch eine Nacht im Terminal zu schlafen, nachdem die letzte Nacht auf dem Fußboden so unheimlich bequem war. Also war alles geplant und wir auf der einen Seite erleichtert, auf der anderen extrem angenervt von dem ganzen hin und her. Inzwischen waren alle super besorgt. Jennnys Handy hatte keinen Saft mehr und wir konnten nur Mails schreiben. Unsere Zuständige vom Heim in Guatemala hatte schon die Botschaften benachrichtigt und Jennys Eltern waren am ausrasten. Dabei ging es uns ja nicht schlecht und gefährlich war es im Terminal auch nicht. Aber das, was man im Ausland in den Nachrichten zeigte, sah wohl doch etwas gefährlicher aus. Die Leute in Honduras waren jedenfalls alle recht entspannt.
So, als dann endlich alles geregelt war und wir wussten, dass wir den Mittwoch im Terminal verbringen würden, um Donnerstag morgen um 6 den Bus zu nehmen, ging es uns besser.
Und dann wurde Jennys Tasche geklaut. Mit Kamera, Kreditkarte, Handy, Geld und dem Wichtigsten...ihrem Pass. Was ein Spaß! Wir saßen auf Stühlen und sie hatte die Tasche direkt neben ihren Füßen stehen. Wir haben es beide nicht mitbekommen. So, kein Pass, keine Möglichkeit das Land zu verlassen. Also war der Plan in die Hauptstadt zu fahren und einen vorläufigen Pass zu beantragen. Natürlich war der letzte Bus schon weg und am nächsten Tag wäre es zu gefährlich in die Hauptstadt zu fahren, weil der alte Präsident zurückkommen wollte. Also meinten Jennys Eltern, wir sollten hinfahren und mit dem Flugzeug nach Guatemala fliegen. Dann hieß es aber, dass es wahrscheinlich keine Busse in die Hauptstadt geben werde, weil es zu gefährlich wäre. Ich glaube, das war das zweite Mal in diesem Urlaub, dass ich kurz vorm Explodieren war. Wir konnten es dann so regeln, dass Jenny sich eine Kopie von ihrem Passport mailen ließ und wir einen Report von der Polizei holten, um an der Grenze bestätigen zu können, dass ihr Pass geklaut wurde. So haben wir es dann auch gemacht. Dafür mussten wir zwar nochmal nach San Pedro auf die Polizeistation fahren, aber so ging die Zeit wenigstens rum.
Nach einer weiteren Nacht auf dem Fussboden konnten wir dann ENDLICH los und haben es tatsächlich bis Guatemala geschafft. Fast hätten sie uns an der Grenze nicht durchgelassen und Jenny war kurz vorm Zusammenbruch, aber dann gab es doch einen netten Mann und wir konnten durch.
Ute und Erwin waren inzwischen schon angekommen und ich habe sie dann abends im Heim getroffen.
Sie sind heute morgen an den Atitlansee und ich treffe sie in einer Woche. Wir wollen dann zusammen eine Woche nach El Salvador fahren. Eigentlich war ja Honduras geplant, aber ich habe spontan beschlossen, dass ich keine Lust mehr auf dieses Land habe.

Sonntag, 5. Juli 2009


Unser Schlafplatz im Busterminal.


Im Naturschutzreservat



Das Foto ist fuer Papa. Rate mal was das ist....richtig! Bambus!




Jenny und ich warten aufs Abendessen am ersten Abend am Strand.



Der Strand im Garifunadorf "Triunfo de la cruz"

Freitag, 12. Juni 2009

Ich habe mich lange nicht gemeldet, aber in den letzten Wochen ist nicht wirklich viel passiert. Die Tage gehen schnell vorbei und die Therapien laufen gut. Das ein oder andere Kind macht ab und zu Probleme, aber deswegen kommen sie ja in die Therapie. Was in letzter Zeit total angesagt ist bei den Kindern, ist klauen.
Letzte Woche wurde einer von den Voluntären eine Jeans geklaut, die sie zum Trocknen rausgehängt hatte. Sie hat sie dann auch gleich an einem von den Jungs wiedererkannt, der natürlich behauptet hat, es wäre seine.
Einer von den Lehrerinnen haben sie den Geldbeutel geklaut und aus meinem Therapieraum einen Handkrafttrainer. Aber ich wusste, wer es war und er hat ihn mir zurückgegeben müssen.
Letzte Woche hatte ich ein "Proyecto amistad". Das heisst, es ist ein Freundschaftsprojekt, bei dem 2 oder 3 Kinder zusammen mit einem von den Voluntären 2 Stunden zusammen verbringen. Wir gehen dann z.B. nach Parramos oder kochen etwas oder schauen einen Film an. Ich hatte jedenfalls 3 Kinder, von denen 2 zu den verhaltensauffälligsten im ganzen Dorf zählen. Das heisst, bevor wir losgingen, habe ich erstmal erklärt, dass ich genau weiss, wieviel Geld ich in der Tasche habe und somit mit absoluter Sicherheit weiss, dass es von einem von ihnen geklaut wurde, wenn es nach dem Projekt nicht mehr da sein sollte. Und am Ende war tatsächlich noch alles da. Geld spielt bei den Kindern hier immer eine riesengroße Rolle.
Etwas anderes, was hier im Moment eine große Rolle spielt ist die Schweinegrippe. In den 2 nächstgrößten Städten Chimaltenango und Antigua gibt es einige Fälle und gerade eben hat mir die Krankenschwester erzählt, dass es im Nachbarort von Parramos, also 5 min entfernt den ersten Fall gibt.
Jetzt werden alle Ausflüge gestrichen und die Kinder dürfen noch nichtmal nach Parramos gehen. Ab Montag wird die Schule für 3 Wochen geschlossen, damit keine Kinder und Lehrer von draußen reinkommen. Die Voluntäre, die als Lehrer in der Schule arbeiten, werden dann als Betreuer in den Sektionen eingesetzt. Dass die Schulen geschlossen werden, ist allerdings Auftrag von der Regierung. Ein paar Schulen haben schon geschlossen. Insgesamt gibt es wohl 53 Fälle in ganz Guatemala. Und jetzt kommt das Beste. 2 von den Voluntären sind vor einer Woche aus Mexiko wiedergekommen, weil sie ihr Visum verlängern mussten. Eine von ihnen ist jetzt krank und die Ärztin von NPH hatte Angst, dass sie die Schweingrippe haben könnte. Also hat sie das Gesundheitsministerium benachrichtigt, die dann in Astronautenanzügen und Plastikköfferchen ankamen, um Vero, die Voluntärin zu untersuchen. Bis wir die Ergebnisse bekommen, dürfen jetzt alle, die mit ihr in einem Haus wohnen, das Haus nicht verlassen und keiner darf rein. Mein Haus wurde dann auch unter Quarantäne gestellt, nachdem eine aus meinem Haus in der Klinik nach Medizin gegen Husten gefragt hat. Ich habe mich dann verabschiedet und bin nach Antigua gefahren. Heute am Freitag muss ich nicht arbeiten und wenn ich am Sonntag wiederkomme und die Ergebnisse immernoch nicht da sind, muss ich in irgendein anderes Haus ziehen. Kann man ja von halten, was man will. Ich glaube jedenfalls nciht, dass es die Grippe ist und fand das Ganze etwas übertrieben. Aber ich kann auch verstehen, dass alle Angst, dass sich eins von den Kindern anstecken könnte, was hier auf dem Gelände mit 330 Kindern ganz klar der Horror wäre. Zumal wir hier keine Medikamente haben. Naja, wir wollen mal hoffen, dass uns das erspart bleibt.
Was noch hinzukommt, ist die politisch angespannte Lage. Vor ein paar Wochen wurde ein Jurist ermordet und angeblich ist der Präsident in diesen Mord verwickelt. Das ganze ist abgelaufen, wie in einem Film. Nachdem der Jurist ermordet wurde, wurde ein Video im Fernsehen veröffentlicht, in dem er sich selbst filmt mit dem Kommentar " Wenn dieses Video veröffentlicht wird, wurde ich im Auftrag des Präsidenten ermordet". Jetzt gibt es eben die, die auf der Seite des Präsidenten stehen und die anderen, die fordern, dass er zurücktreten soll, bis der Fall geklärt wurde. Er will aber nicht zurücktreten und das macht das Ganze so brisant. Das Interessante ist, dass die Leute hier kaum darüber sprechen. Ich habe nur ein einziges Mal eine "Demo" in Antigua mitbekommen, von einer Gruppe Studenten, die aber nicht mehr als 10 waren. Es gab wohl auch die ein oder andere Demo in der Hauptstadt aber im Großen und Ganzen halten sich alle zurück, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben. Tja, da merkt man dann doch, dass man in Guatemala ist.
Achja und dann hat da ja auch noch die Regenzeit begonnen. Ich dachte eigentlich, ich wüsste wie es abläuft. Morgens und mittags schön sonnig, nachmittags bisschen Regen und das wars. Aber JETZT weiss ich erst wirklich was Regenzeit bedeutet. Letzte Woche hat es so stark geregnet und gehagelt, dass wir uns im Haus anschreien mussten, um etwas zu verstehen. Die Dächer von den Häusern sind aus so komischem Plastik und es ist unglaublich laut, wenn der Regen drauffällt.
Die Treppen zu unseren Häusern runter waren nicht mehr zu sehen, statt dessen konnten wir einen gigangtischen Wasserfall direkt vor unserer Haustür bewundern. Da unser Dach nicht dicht ist, regnete es auch herein und überall waren Pfützen, in denen wir ausgerutscht sind. Mein Bett war voller Hagelkörner und ich habe immernoch das Gefühl, dass es nicht ganz trocken ist. Was ein Spaß!
So und nächste Woche Freitag fahre ich mit Jenny in den Urlaub. Sie hat frei und wir sind am überlegen wo es hingehen soll. Eigentlich wollten wir nach Mexiko aber mit dem ganzen Schweinegrippenkram fahren wir dann doch lieber in die andere Richtung. Entweder El Salvador oder nochmal Honduras.
Ich melde mich dann wieder, wenn wir zurück sind. Dann auch wieder mit Bildern.

Dienstag, 26. Mai 2009

Paaaaaaaaaaapaaaaaaaaaa!!!!
Herzlichen Glückwunsch!!!!!!! Ich hoffe du hast einen schönen Geburtstag mit Mama auf dem höchsten Berg in der Schweiz!!! Klingt jedenfalls gut!
Ich schicke dir ein Geburtstags - besito und denke an dich....
Nächstes Jahr feiern wir dann wieder zusammen.
Adiooooos

Dienstag, 12. Mai 2009

Erste Nacht im Hotel auf dem Rio Dulce....Moskitosicher!



Unser Hotel auf der Insel.......herrrrrrrlich!!



Ein Teil vom Künstlergarten. Wer weiß wieviel Glasmurmeln und Perlen
und Flaschen der hier verarbeitet hat.



Karibikwasser
Schnorchel schnorchel in der Kariiiiiiiiibik....


Mein erster Pelikan live.




Dschungeltour in Livingston...



Jaaaaaammiiiiiiii




Gott, es war so unglaublich heiß. Da kam die Künstlerbank wie gerufen

Vacaciones

Bin wieder da! Die Zeit ging wie immer viel zu schnell vorbei und mit ihr mein Urlaub. Ich war also 10 Tage weg und jetzt, wo ich wieder da bin, fuehlt es sich so an, als wäre ich nie weg gewesen.
Vorletzte Woche Mittwoch bin ich mit Sabrina, der Kunsttherapeutin aus Deutschland und Steffi, einer anderen Voluntärin zuerst mit dem Bus in die Hauptstadt und von da aus Richtung Norden zum Rio Dulce. Wir sind super lange gefahren und kamen erst so gegen 9 Uhr am Fluss an. Während der Fahrt wurden wir mal wieder von Predigern, Obstverkäufern und anderen nervigen Menschen begleitet, die ihren Schund loswerden wollten. Und jedesmal, wenn der Bus in einem Ort anhielt, versammelten sich mindestens 10 schreiende Verkäufer um den Bus herum, um Mango und irgendwelche Kuchen zu verkaufen. Ist praktisch, man muss gar nicht aussteigen, weil entweder kann man direkt am Busfenster etwas kaufen, oder die Verkäufer kommen alle rein und bieten ihre Sachen an. Es gibt sogar Cheeseburger und Cd's. Jedenfalls, als wir nach 9 Stunden Fahrt im klimatisierten Bus abends am Fluss ausstiegen, durften wir feststellen, dass sich das Klima in Richtung Küste doch von dem hier "unten" unterscheidet. Nämlich ungefähr 10 Grad heisser. Immerhin hatten wir 9 Uhr abends und es war so ekelhaft schwül und mit den riesigen Backpackerrucksäcken hat es sich wie 20 Grad heisser angefühlt.
Jedenfalls haben wir dann am Fluss im Hotel angerufen, dass auf einer Miniinsel im Fluss liegt und nur mit dem Boot zu erreichen ist. Der Bootsservice hat uns dann abgeholt und wir sind über den dunklen Fluss zum Hotel gefahren, was unheimlich war, weil man nur erahnen konnte, was sich um uns herum befindet und man konnte die Tiere an den Ufern hören, aber nicht sehen.
Das Hotel besteht aus kleinen Holzbungalows, die über Stege zu erreichen sind und alles ist umgeben von Wasser und großen alten Bäumen und Palmen und tropischen Pflanzen, die ich noch nie gesehen habe. Wir hatten also ein kleines Haus für uns, das keine Fensterscheiben hatte, sondern nur Fliegengitter. Man braucht aber auch keine Scheiben weil es so unglaublich schwül ist. Außerdem hatte jeder ein Fliegennetz überm Bett, worüber ich froh war, nachdem ich die riesigen Spinnen an der Decke entdeckt hatte. Draußen bin ich dann auch noch meinem ersten Skorpien begegnet. Und auf der Toilette gabs nen Frosch und eine kleine Echse. Selten so vielen Tieren in so kurzer Zeit begegnet! Die Nacht war HEISS!!
Am nächsten Tag mussten wir aber schon wieder weiter den Fluss hoch mit dem Boot bis Livingston, was an der Küste von Guatemala zum karibischen Meer hin liegt. Die Fahrt war super schön. Guatemala ist im Norden viel grüner, tropischer und karibischer als in der Mitte des Landes. Das Boot hielt an einigen Stationen, z.B. an heissen Quellen, die wirklich so heiss waren, dass man kaum seine Füsse reinhalten konnte, an einer Vogelinsel mit schönen großen Vögeln, deren Name ich leider schon wieder vergessen habe, an einer alten Burg und einer kleinen Lagune, die mit Seerosen übersät war. Bis wir schließlich in Livingston ankamen,einem kleinen karibischen Städtchen von dem ich gehört hatte, dass man es entweder hassen oder lieben muss. Ich mochte es, aber ich hasse diese Hitze! Unglaublich! Jedenfalls leben an der karibischen Küste von Guatemala, Belize und Honduras viele Schwarze, die sich Garifunas nennen. Ehemalige Sklaven, die sich dort angesiedelt haben...wen es interessiert kann die Geschichte ja googeln. Als das Boot angelegt hatte, scharrten sich sofort die Lokalen ums Boot herum, um uns in irgendwelche Hotels zu verfrachten. Wir haben uns dann zur Migracion bringen lassen, um unser Visum verlängern zu lassen. Eigentlich muss man dafür das Land verlassen, aber wenn man genug Geld in den Pass legt und ihn über den Tresen schiebt, bekommt man den Stempel auch so.
Das ist praktisch, so haben wir uns nämlich die super teure Fahrt nach Belize gespart, wohin wir eigentlich hätten ausreisen müssen.
Bei ekelhafter Hitze ein schönes Hotelzimmer gefunden (mit Ventilator!!!!) und anschließend das Städtchen angesehen, was total klein ist und sich extrem vom Rest des Landes unterscheidet. Ganz viele verschiedene Kulturen und Religionen und auch die Häuser sind ganz anders.
Am nächsten Tag haben wir eine Tour mit einem lokalen Einwohner gemacht, der typischer nicht sein konnte. Schwarz, Rastas (für Oma und Opa: Rastas sind ganz viele kleine geflochtene Zöpfe), Jamaica-Strickmütze, Schweissband mit Hanfblatt drauf und natürlich gaaaaaanz lässiger Gang! Aber die Tour war super interessant und HEISS!!! Durch die Hinterhöfe von Livingston, durch den Dschungel, wo wir Krabben sehen konnten, Termitenhügel und schöne Pflanzen. Im Dschungel ein Kanu genommen und damit über einen kleinen Fluss bis zum Meer. Am weissen Sandstrand schwimmen gegangen und anschließend zu den 7 Altaren gewandert. Das sind 7 mit Wasser gefüllte Steinbecken im Dschungel, die treppenartig übereinanderliegen. In der Regenzeit, wenn es richtig stark regnet, fließt das Wasser von den oberen in die unteren Becken, was wohl sehr schön ist. Bei uns war zwar Wasser drin, aber es floss nicht. Wir waren aber auch da schwimmen. Kam mir irendwie unrealistisch vor, als ich so mitten im Dschungel in einem Wasserloch am planschen war. Egal, hauptsache kühl!
Ich Blödmann hatte natürlich für meinen Karibikurlaub meinen Bikini vergessen und habe vergeblich in Livingston nach einem gesucht, aber entweder muss man magersüchtig oder farbenblind sein, wenn man einen Bikini finden will, der halbwegs passt und nicht extrem hässlich ist! Hab dann in Honduras einen gefunden.
Von Livingston aus, bin ich mit Sabrina und 2 anderen Voluntären weitergereist, die wir noch in Livingston getroffen haben. Das war extrem anstrengend, weil wir zuerst wieder mit dem Boot und danach mit einem Taxi zur Grenze gurken mussten. Der Taxifahrer hat uns dann an der Grenze rausgeschmissen und uns versichert, dass jede halbe Stunde ein Bus kommt, mit dem wir weiterfahren können. Nach einer Stunde war immernoch keiner da aber wir haben nette Honduraner gefunden, die uns hinten auf ihrem Pickup bis zur nächsten Busstation mitgenommen haben. Dann gings fast 6 Stunden mit dem Bus weiter, was extrem anstrengend war, weil ich fast geschmolzen wäre und wir umsteigen mussten und die Fahrt länger dauerte, als wir dachten.
Aber mein Eindruck von Honduras ist, dass es um einiges fortschrittlicher und vor allem sauberer als Guatemala ist. Ich meine, ich habe zwar nur einen Teil im Norden gesehen, aber die sind eindeutig schon weiter als hier.
So, wir kamen dann in La Ceiba in Honduras an, was an der Küste liegt. Ein Hotel gefunden (mit Ventilator!!!!) und am nächsten Morgen los, um ein Ticket fürs Schiff auf eine der Inseln zu kaufen, die vor der Honduranischen Küste im karibischen Meer liegen.
Als wir zurück ins Hotel kamen war mein Rucksack durchwühlt und mein Geld und Handy geklaut. Freude! Nein, es gab keinen Safe und ich habe meine Sachen nicht mitgenommen, weil die Stadt bekannt dafür ist, dass auf der Strasse viel geklaut wird. Daraus schlussfolgere ich, dass es sicherer ist, die Sachen im Hotelzimmer zu lassen, was aber offensichtlich auch keine gute Idee war.
Also liebe Leute, ich habe kein Handy mehr. Werde mir wahrscheinlich auch keins mehr kaufen. Keine Lust, mir nochmal eins klauen zu lassen.
Jedenfalls sind Sabrina und ich dann alleine weitergereist und mit dem Schiff auf die Insel Utilla gefahren, die vor Honduras liegt. Schon auf dem Schiff wimmelte es von gutaussehenden schlanken braungebrannten Touristen und auf Utilla scheinen sich alle zu versammeln. Utilla ist eine Taucherinsel, was wir nicht wussten. Das heisst, wir hatten wirklich Probleme ein Hotelzimmer zu finden, weil die meisten Hotels gleichzeitig Tauchschulen sind, die natürlich lieber Zimmer an Taucher vermieten, die dann Kurse bezahlen. Als wir uns als Nicht-Taucher outeten, haben wir tatsächlich in mehreren Hotels kein Zimmer bekommen.
Die Insel ansich ist sehr schön. Relativ klein, kristallklares Wasser und hübsche kleine karibische Häuser. Aber laut und stressig, weil alle mit stinkenden, nervigen Mofas rumrattern und man muss aufpassen, dass man nicht über den Haufen gefahren wird. Nach einer Stunde Hotelsuche fanden wir ein Hotel von......einer Frau aus Bayern. Sah auch alles ganz nett aus und wir hatten sogar ein privates Bad, was in Mittelamerika wohl nicht wirklich üblich ist. Als wir allerdings vom Essen zurück ins Hotelzimmer kamen und ich etwas aus meiner Kosmetiktasche suchte, die ich auf dem Bett liegen lassen hatte, krabbelten mir ungefähr 5 Kakerlaken entgegen und verschwanden in alle Richtungen unters Bett. Unterm Rucksack und dem Kopfkissen kamen auch nochmal so 10 Stück rausgekrabbelt, woraufhin ich beschloss, dass ich in dem Bett nicht schlafen möchte. Wir hatten so 11 Uhr und ich ging runter zur Frau aus Bayern, um mich zu beschweren. Und dann regt die sich doch tatsächlich auf, dass ich sie um 11 Uhr wecke und dass sie das gar nicht glauben könnte. Das kann sie ja wohl jemand anderem erzählen. Dann kam sie aber doch mit, mit ihrem lokalen Mann im Schlepptau, der halbherzig mit Anti-Insektenspray ein bisschen im Zimmer rumsprühte. Ich hab dann auf ein neues Zimmer bestanden, was wir auch bekommen haben. Ich konnte aber trotzdem nicht gut schlafen und wir mussten mit Licht schlafen, weil ich leicht paranoid war und ständig das Gefühl hatte, irgendetwas krabbelt auf mir rum. Die Nacht war also nicht sehr erholsam. Überhaupt war die Insel eher stressig und am nächsten Tag haben wir in der Touristeninformation ein Hotel gefunden, das auf einer Miniinsel 20 Minuten von Utilla im Meer liegt. Da sind wir dann mit dem Boot hingefahren und haben 3 Tage in dem wunderschönen Hotel direkt am kristallklaren Wasser gewohnt. Mit sauberem, schönen Zimmer und keinem einzigen Fahrzeug auf der ganzen Insel. Von einem Ende ans andere der Insel waren es ungefähr 10 Minuten Fussweg auf der einzigen Strasse die es gab, vorbei an wunderschönen Häusern und kleinen Geschäften, die erstaunlich viel anzubieten hatten. Da die Insel irgendwann mal zu Großbritanien gehörte, sprechen die Leute Spanisch und Englisch und wir wurden ganz oft auf Englisch angesprochen, was ich komisch fand.
Jedenfalls hatten wir einen eigenen Steg ins Wasser und jeder Tag bestand aus schlafen, sonnen, schwimmen, essen, schlafen, sonnen schwimmen, essen! Herrlich! Beim Schnorcheln hab ich ganz viele superschöne Fische gesehen und dafür, dass ich höchstens 50 m vom Steg entfernt war, hab ich ganz schön viele unterschiedliche gesehen.
Nach den 3 Tagen mussten wir schon wieder zurück. Die Rückfahrt mit dem Schiff war der Horror, weil es windig war ohne Ende und der Katamaran wurde bestimmt 10 m hoch hin und hergeschaukelt. Gut, dass vorher Tüten verteilt wurden, weil doch ein paar Leute seekrank wurden. Mir wurde auch schlecht, aber ich hab mich hingelegt und dann gings. Am Ende gabs dann noch ein Nahtoderlebnis inklusive, weil es plötzlich einen Knall gab und das Schiff nicht weiterfahren konnte, was bei 10 m hohen Wellen eher schlecht ist. Die riesigen Wellen haben dann das Boot überspült und sind gegen die Scheiben gekracht, was nicht besonders beruhigend war. Gott sei Dank konnten wir weiterfahren, aber bei der Einfahrt in den Hafen gabs nochmal Probleme, weil die Wellen uns fast gegen die Steinmauern gespült hätten. Nochmal Panik an Bord aber nach einer Extrarunde haben wir es dann endlich geschafft. Also Honduras hat mir wirklich kein Glück gebracht.
Die Rückfahrt dauerte den ganzen Tag, ohne Klimaanlage und Stunden im Stau....ganz großer Spaß! Am Samstag abend kamen wir dann wenig erholt wieder in NPH an.
Am Sonntag mussten wir arbeiten, weil Kirmes war, die immer von den Voluntären organisiert wird. War aber schön, weil die Kinder, die ich in der Therapie habe, waren voll süß und haben sich gefreut dass ich wieder da bin.
Jetzt hat die Regenzeit begonnen und fast jeden Nachmittag regnet es in Strömen. Ich hab mich noch nicht an den Gedanken gewöhnt und vergesse jeden Morgen meine Regenjacke mitzunehmen. Wenn ich heim komme bin ich klatsch nass, obwohl ich nur 3 min gehen muss. Aber ist mal was Anderes.
So, ich hoffe, ihr seid alle bis zum Schluss gekommen und habt euch nicht gelangweilt. Ich melde mich wieder wenns Neuigkeiten gibt.