Hitze!
Ich bin in El Salvador....
Von Mexiko 10 Stunden nach Antigua und von dort aus in 4 Stunden nach El Salvador.
Alles lief reibungslos, bis ich an der falschen Haltestelle ausstieg und deswegen eine Nacht in einer Stadt verbringen musste, in der ich eigentlich nicht sein wollte! Dafuer habe ich in dem schoensten Hostel geschlafen, das ich gesehen habe, seit ich in Zentralamerika bin. Und extrem billig! Ich haette auf dem Badezimmerteppich schlafen koennen, so gut hat mir das Bad gefallen.
Jedenfalls bin ich dann von dort aus in unglaublicher Hitze am naechsten Tag in die Haupstadt gefahren, um von dort aus in das Staedtchen zu fahren, wo ich eigentlich hinwollte. In der Hauptstadt musste ich zunaechst auch erstmal mit dem Bus durch die ganze Stadt gurken, um am richtigen Terminal anzukommen.
Das gestaltete sich auch als schwierig weil der dumme Busfahrer vergass, mir an der richtigen Haltestelle Bescheid zu geben und so fuhr ich froehlich eine Stunde durch die Stadt, um am Ende die muede Antwort vom Fahrer zu bekommen "Ach, sie hab ich jetzt glatt vergessen".
Also konnte ich von da aus nochmal loslatschen und nach ziellosem Herumirren in der Stadt fand ich durch Zufall den Bus, der mich nach Suchitoto brachte.
Das ist ein kleines koloniales Staedtchen, in dem ein Musik- und Kunstfestival stattfinden soll. Das hatte ich so gelesen und dachte, die Rede ist von einem gigantischen Festival mit viel nationaler und internationaler Musik und Kunst. Aber wo kommen die Kuenstler her, die ausschliesslich klassische Musik spielen? Aus Deutschland! Also werde ich mir heute Abend ein klassisches Konzert ansehen und morgen wieder abhauen. Viel gibt es hier naemlich nicht zu tun.
Gestern habe ich einen aus Belgien kennengelernt, der sich hier ein bisschen auskannte und der mir innerhalb von einer Stunde die gesamte "Stadt" zeigte.
Die "Kunstgallerien" sind eigentlich Souvenierlaeden und verkaufen alle das Gleiche.
Heute hatte ich die grossartige Idee zum See zu laufen, der hier in der Naehe liegt. Bei gefuehlten 40 Grad im Schatten versuchte ich von einem schattigen Plaetzchen zum naechsten zu springen, um am Ende total verschwitzt am dreckigen See anzukommen, in dem man nicht baden darf, weil er total verschmutzt ist! Grosse Klasse!
Bin dann im Mikrobus wieder zurueckgefahren und werde micht jetzt im schattigen Garten meines Hostales verschanzen, bis die Sonne untergegangen ist! Vielleicht kann ich mich ein bisschen mit dem umverschaemten Kind unterhalten, das das Enkelkind von der Besitzerin ist. Die ist 5 und hat mir gleich mal verstaendlich gemacht, dass mein Name ja wohl bescheuert klingt! Sehr unterhaltsam!
Morgen mache ich mich auf den Weg in den Norden in ein anderes Staedtchen, in dem man sich ueber den Massenmord an der indigenen Bevoelkerung informieren kann. Soll wohl ganz schoen unter die Haut gehen, weil es viele Ueberlebende gibt, die die Massaker miterlebt haben.
Ich werde berichten!
Ich muss schnell gehen....die Gelegenheit...es hat sich eine Wolke vor die Sonne geschoben! Adios!
Ich bin in El Salvador....
Von Mexiko 10 Stunden nach Antigua und von dort aus in 4 Stunden nach El Salvador.
Alles lief reibungslos, bis ich an der falschen Haltestelle ausstieg und deswegen eine Nacht in einer Stadt verbringen musste, in der ich eigentlich nicht sein wollte! Dafuer habe ich in dem schoensten Hostel geschlafen, das ich gesehen habe, seit ich in Zentralamerika bin. Und extrem billig! Ich haette auf dem Badezimmerteppich schlafen koennen, so gut hat mir das Bad gefallen.
Jedenfalls bin ich dann von dort aus in unglaublicher Hitze am naechsten Tag in die Haupstadt gefahren, um von dort aus in das Staedtchen zu fahren, wo ich eigentlich hinwollte. In der Hauptstadt musste ich zunaechst auch erstmal mit dem Bus durch die ganze Stadt gurken, um am richtigen Terminal anzukommen.
Das gestaltete sich auch als schwierig weil der dumme Busfahrer vergass, mir an der richtigen Haltestelle Bescheid zu geben und so fuhr ich froehlich eine Stunde durch die Stadt, um am Ende die muede Antwort vom Fahrer zu bekommen "Ach, sie hab ich jetzt glatt vergessen".
Also konnte ich von da aus nochmal loslatschen und nach ziellosem Herumirren in der Stadt fand ich durch Zufall den Bus, der mich nach Suchitoto brachte.
Das ist ein kleines koloniales Staedtchen, in dem ein Musik- und Kunstfestival stattfinden soll. Das hatte ich so gelesen und dachte, die Rede ist von einem gigantischen Festival mit viel nationaler und internationaler Musik und Kunst. Aber wo kommen die Kuenstler her, die ausschliesslich klassische Musik spielen? Aus Deutschland! Also werde ich mir heute Abend ein klassisches Konzert ansehen und morgen wieder abhauen. Viel gibt es hier naemlich nicht zu tun.
Gestern habe ich einen aus Belgien kennengelernt, der sich hier ein bisschen auskannte und der mir innerhalb von einer Stunde die gesamte "Stadt" zeigte.
Die "Kunstgallerien" sind eigentlich Souvenierlaeden und verkaufen alle das Gleiche.
Heute hatte ich die grossartige Idee zum See zu laufen, der hier in der Naehe liegt. Bei gefuehlten 40 Grad im Schatten versuchte ich von einem schattigen Plaetzchen zum naechsten zu springen, um am Ende total verschwitzt am dreckigen See anzukommen, in dem man nicht baden darf, weil er total verschmutzt ist! Grosse Klasse!
Bin dann im Mikrobus wieder zurueckgefahren und werde micht jetzt im schattigen Garten meines Hostales verschanzen, bis die Sonne untergegangen ist! Vielleicht kann ich mich ein bisschen mit dem umverschaemten Kind unterhalten, das das Enkelkind von der Besitzerin ist. Die ist 5 und hat mir gleich mal verstaendlich gemacht, dass mein Name ja wohl bescheuert klingt! Sehr unterhaltsam!
Morgen mache ich mich auf den Weg in den Norden in ein anderes Staedtchen, in dem man sich ueber den Massenmord an der indigenen Bevoelkerung informieren kann. Soll wohl ganz schoen unter die Haut gehen, weil es viele Ueberlebende gibt, die die Massaker miterlebt haben.
Ich werde berichten!
Ich muss schnell gehen....die Gelegenheit...es hat sich eine Wolke vor die Sonne geschoben! Adios!
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